Moderation in selbstorganisierten Gruppen – Zweiteiliger Workshop für Anfänger_innen

für FLINT* Personen (Frauen, Lesben, inter*, nicht binäre, trans* Personen)

30.-31.10.20 und 13.-14.11.20 • jeweils Fr 16-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr • Greifswald

Anmeldung bis 09.10.20 unter: workshop-hgw [at] systemausfall.org

In vielen selbstorganisierten Strukturen wird durch die Entscheidungsfindung im Konsens versucht, die Vision einer herrschaftsfreien, solidarischen Gesellschaft schon im Hier und Jetzt durch ein anderes Miteinander zu leben. Ob und wie ein Treffen moderiert wird, kann dabei einen großen Unterschied machen, z.B. wie die Atmosphäre während des Treffens ist, wie viele der Anwesenden sich aktiv beteiligen, wie lange das Treffen dauert, inwieweit Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden können. Dies wiederum beeinflusst, wieviel Freude die gemeinsame Arbeit bereitet, wie lange Leute aktiv bleiben und wie viel eine Gruppe gesellschaftspolitisch bewirken kann.

Inhalte der Fortbildung:
An den beiden Workshop-Wochenenden wollen wir an den Erfahrungen, die ihr in Plena oder anderen Gruppen- und Entscheidungsprozessen gemacht habt, anknüpfen. Der Fokus des ersten Wochenendes liegt auf Rolle und Haltung der Moderation, einigen grundlegenden Skills und beim Thema Entscheidungsmoderation (Konsens). Beim zweiten Wochenende wird es viel Raum geben, um Inhalte des ersten Wochenendes zu vertiefen und Themen und Fragen die aufgekommen zu bearbeiten. Zudem soll es um Gruppendynamiken und Machtverhältnisse gehen und es wird einen Slot zu Moderation und feministischer Selbstbehauptung geben. An beiden Wochenenden lernen wir eine Reihe von Moderationsmethoden kennen und können das Moderieren auch praktisch üben.

Ziele der Fortbildung:

  • Moderationsbasics lernen und üben (z.B. Methoden, Aufgaben, Schlüsselfähigkeiten)
  • Empowern, selbst zu moderieren – in Gruppen, in denen ihr selbst Teil seid (interne Moderation) oder in Gruppen, die euch als Moderator*in einladen.

Für wen ist die Fortbildung?
Der Workshop ist für Menschen, die wenig oder keine Erfahrungen mit Moderation haben und in selbstorganisierten Strukturen aktiv sind. Wir möchten Personen einladen, die sich als Frauen, Inter, Trans oder nichtbinär identifizieren.

Die Trainer*innen
Die Trainer*innen sind im KoKo – das Kommunikationskollektiv (www.kommunikationskollektiv.org) und bei Konnektiv(www.konnektiv.org) organisiert. Uns verbindet, dass wir Moderation als eine Möglichkeit zur Unterstützung einer guten Gruppenkultur verstehen und Gruppengeschehen
durchherrschaftskritische Augen ansehen. Wir sind weiße cis Frauen mit deutschem Pass, Anfang/Mitte 30.

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